Tätigkeitsfelder

TätigkeitsbereicheIch

  • ich arbeite vorwiegend mit Erwachsenen, aber auch gerne mit Jugendlichen.
  • mit Kindern zwischen zehn und vierzehn Jahren in Ausnahmefällen.

 

Sie können zu mir in

  • Einzeltherapie und in
  • Paartherapie kommen
  • grundsätzlich ist bei mir auch Gruppentherapie möglich, allerdings besteht derzeit keine Gruppe. Platz gibt es für bis zu acht Gruppenteilnehmern.

 

Ich biete keine Telefon- oder Internettherapie an, da ich mir sicher bin, dass solche oder ähnliche Praktiken im Allgemeinen einem psychotherapeutischen Prozess abträglich sind. Auch Hausbesuche mache ich nur in Ausnahmefällen.

 

Indikationen oder weswegen Sie eigentlich zu mir kommen können

Die Frage der Indikationen ist schwierig.

Viele Klientinnen möchten gerne wissen, in welchen Bereichen ihre zukünftige Psychotherapeutin, ihr zukünftiger Psychotherapeut besondere Spezialkenntnisse hat.

Auch gibt es ein paar psychotherapeutische Richtungen, mittels deren tatsächlich nicht alle schweren Krankheitsbilder behandelt werden können.

Bei der Gestalttheoretischen Psychotherapie gibt es keinerlei Einschränkungen dieser Art.

Das liegt z. B., an der gestalttheoretischen Herangehensweise keinen Techniken oder sonstigen gelernten Bedingungen zu unterliegen. So ist es möglich mit jeder Klientin, jedem Klient in der notwendigen Weise zu arbeiten (stützend oder fordernd, lösungs- oder problemorientiert, die Vergangenheit aufarbeitend oder rein gegenwarts- und/oder zukunftsorientiert) ohne aber die psychotherapeutische Arbeit beliebig werden zu lassen (sprich also, in der GTP bleibt der Therapeut in seiner Arbeit konkret).

Aus diesem Grund fällt es mir schwer, sogenannte Indikationen herauszupicken und zu behaupten, das wären jene Indikationen, mit denen ich arbeite. (Indikation bedeutet ja eigentlich auch, aufgrund der Diagnose einer Erkrankung ein bestimmtes Heilverfahren anzuwenden oder eben nicht.)

 

Prinzipiell arbeite ich mit allen Problemfeldern (Indikationen, Erkrankungen, Menschen, die eine Änderung erreichen wollen), ausgenommen mit jenen, bei denen eine stationäre Aufnahme erforderlich ist (insbesondere Drogen-, Medikamenten- und Alkoholsucht).

 

Sehr häufig arbeite ich mit folgenden Problemfeldern:

 

  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Sozialphobie
  • sog. Burn-out
  • manisch-depressive Symptomatik
  • Zwangsgedanken und Zwangsfantasien
  • sexueller Missbrauch
  • narzisstische Persönlichkeitsstörung
  • Borderlinersymptomatik
  • Traumen
  • Sinn- bzw. Selbstfindung
  • Arbeit und Beruf
  • Beziehung - Partnerschaft
  • Persönlichkeits-Entwicklung
  • Träume und Traumarbeit

 

Nachfolgend möchte ich in anderer Weise auf die Frage: „Was können Sie eigentlich heilen?“ eingehen.

 

Anstelle der üblichen Bezeichnung „Indikationen“ nenne ich die folgenden Punkte Heilanzeigen. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass es letztlich nicht darum geht, dass eine Klientin, ein Klient gemäß einer bestimmten Indikation krank ist, sondern darum, dass jemand Heilung sucht und auch finden kann.

(Natürlich kann es auch nur darum gehen, die Lebensqualität zu erhöhen.)

 

 

Heilanzeigen

 

Bei Zutreffen einer oder mehreren der folgenden Punkte können Sie durch Psychotherapie bei mir eine Besserung Ihrer Lebensqualität oder eine Heilung erfahren.

 

  • wenn Sie häufig den Eindruck haben, sich nicht entscheiden zu können, weil es einfach immer zwei Möglichkeiten gibt oder in Ihnen zwei (oder mehr) Seiten sozusagen miteinander im Streit liegen,
  • bei einem kurzfristig auftauchenden oder schon länger bestehenden Erleben von seelischem Unwohlsein, hervorgerufen z. B. durch eine Krise oder eine Reihe von unangenehmen Erfahrungen,
  • bei Depressionen oder depressionsähnliche Verstimmungen,
  • bei einer Einschränkung der Lebensqualität durch gehäuft auftauchende Schuldgefühle,
  • wenn Sie Schwierigkeiten haben mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und/oder in Beziehung zu bleiben,
  • bei Schwierigkeiten damit, Beziehungen zu beenden,
  • wenn Sie das Erleben haben Spielball anderer Menschen oder von Umständen zu sein oder gewesen zu sein (u. a. Täter/Opfer-Problematik, sexuelle Misshandlung),
  • wenn Sie immer wieder Ängsten ausgesetzt sind,
  • wenn sie grundlos (und medizinisch unerklärbar) in panikartige Zustände geraten (z. B. mit zittern, schwitzen, heiß werden, Atemnot, Herzrasen oder starkes -klopfen),
  • wenn Sie Tätigkeiten, Gedanken oder Fantasien immer wieder wiederholen müssen,
  • wenn Sie den Eindruck haben minderwertig zu sein,
  • wenn Sie Ihr Leben so dicht einteilen, dass Sie kaum mehr zu sich selbst kommen,
  • wenn es Ihnen öfter passiert oder vorgeworfen wird, dass Sie sich selbst und/oder andere Menschen häufig in höchsten Tönen loben oder herunter machen,
  • oder u. a. durch Traumarbeit zu neuen Erkenntnissen gelangen wollen,
  • oder eine Begleitung für einen schwierigen Lebensabschnitt haben möchten,
  • oder Sie wollen überprüfen, ob es Ihnen seelisch wirklich so gut geht, wie es Ihnen erscheint („Selbst-Evaluation“).